Bilche

 

 

Immer wieder werde ich gefragt.....

WAS SIND BILCHE?

 

Die Haselmaus

65 bis 85 mm groß

15 bis 35 Gramm schwer

Paarungszeit: Juni bis September

 

Der Baumschläfer

80 bis 110 mm groß

17 bis 28 Gramm schwer

Paarungszeit: Mai bis Juli

 

Der Gartenschläfer

100 bis 155 mm groß

80 bis 120 Gramm schwer

Paarungszeit: Mai bis August

 

Der Siebenschläfer

120 bis 180 mm groß

70 bis 230 Gramm schwer

Paarungszeit: Juli bis September

 

Bilche gehören zu den Schlafmäusen, haben allerdings nichts im geringsten mit Mäusen zu tun. Es sind eher hörnchenähnliche Säugetiere, die sich tagsüber in Spalten oder Höhlen in ihren Nestern (Kobel) zurückziehen und abends auf Futtersuchen und im Frühjahr auf Partnersuche gehen. Die Bilche sind europaweit eine geschützte und bedrohte Tierart und in manchen Ländern bereits auf der roten Liste vom Aussterben bedroht oder gar schon ausgestorben. Die Biologen und Wildstationen/ Pflegestellen sind bemüht, daß das Aussterben sich nicht weiter ausbreitet.

 

Finden Sie ein in NOT geratenes EICHHÖRNCHEN oder einen BILCH dann wenden Sie sich bitte an

Monika Pfister

EICHHÖRNCHEN IN NOT /SAAR

017622326996


 

In diesem Video informiert Tierärztin Sabine Koch über das Thema "Wildtier gefunden - was tun ?" Sie sehen auch einen Siebenschläfer, der mit seiner Pflegerin Monika Pfister von Eichhörnchen in Not Saar e.V. zu Besuch im Kleintiercentrum Köllertal ist. Frau Pfister gibt wichtige Tipps zu.

Klicke auf das Bild.

Wissenswertes
 
Wenn wir circa sieben bis acht Wochen alt sind, dann kommen
wir in eine richtige Voliere, dann brauchen wir nämlich viel Bewegung.
Am besten ist eine Freivoliere wo wir später auch in die Freiheit entlassen werden können.


Wir brauchen eine ordentliche Schlafkiste mit viel Nestmaterial - spricht alte Socken, alte Sweatshirts, die man zerschneidet und in passende Stücke zerlegt.
Die Schlafkiste muß auch bei schlechtem Wetter trocken bleiben und sollte windgeschützt stehen.

Wir müssen uns an die Geräusche der Umgebung gewöhnen, auch an den Wechsel von Tag und Nacht.

Nach ein paar Wochen in der Voliere bei richtigem Futter und Wasser und bei Gewichtszunahme und wenn sie kräftig genug sind werden die Eichhörnchen wieder in die Freiheit entlassen.
Am besten ist es, die Türe der Voliere einfach aufzumachen und zu warten, bis uns die Neugierde hinaustreibt. Von einiger Entfernung könnt Ihr dann beobachten, wie die Tiere ihre Umgebung erkunden und in die Bäume der Umgebung verschwinden.

Zweige von den Bäumen der Umgebung kommen in die Volieren damit sie daran knabbern können.

Was essen wir.

Sonnenblumenkerne
Maiskolben
Walnüsse und Haselnüsse in der Schale
Tannenzapfen, Gemüse,Obst, frische Zweige

Wenn die Türe der Voliere offen bleibt dann kann es durchaus sein, daß sie zeitweise wieder zurück kommen um zu Fressen.
Auch wird eine zeitlang die Schlafkiste benutzt bis man einen passenden Schlafplatz gefunden hat.

Einen Futterkasten in der Nähe hilft den Tieren über den Winter zukommen und ihr könnt die putzigen Tiere regelmäßig beobachten.
Feinde
 
Die kleinen Eichhörnchen haben eine Menge natürlicher Feinde. Baummarder, Wiesel, Wild- oder Hauskatzen sowie Habichte, Mäusebussarde und Eulen haben es auf die Nager abgesehen.
 
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