Gartenschläfer

Vorwiegend nachtaktiv, legt mehrere Nester in Baumhöhlen, unter Rinden, in Felsspalten, unter Baumwurzeln und in alten Mäuse- oder Vogelnestern an. Bei Gefahr kann er so zwischen den Nestern wechseln. Der Gartenschläfer ist ein hervorragender Kletterer, hält sich im Gegensatz zu anderen Schläfern aber auch häufig am Boden auf. Frisst hauptsächlich tierische Kost (Insekten, Spinnen, Schnecken, Eier und Jungvögel), im Herbst auch Samen, Knospen, Obst und Beeren. Fortpflanzungszeit ab April, 4-6 Junge nach 21 bis 23 Tagen Tragzeit. Ein Wurf pro Jahr, selten zwei. Familie löst sich nach 5 Wochen auf, teilweise verbringen sie noch den nächsten Winterschlaf (ab Mitte September bis mindestens im März) zusammen. Das Höchstalter wird auf 5 Jahre geschätzt.

Foto Nathalie Wald


Wissenswertes
 
Wenn wir circa sieben bis acht Wochen alt sind, dann kommen
wir in eine richtige Voliere, dann brauchen wir nämlich viel Bewegung.
Am besten ist eine Freivoliere wo wir später auch in die Freiheit entlassen werden können.


Wir brauchen eine ordentliche Schlafkiste mit viel Nestmaterial - spricht alte Socken, alte Sweatshirts, die man zerschneidet und in passende Stücke zerlegt.
Die Schlafkiste muß auch bei schlechtem Wetter trocken bleiben und sollte windgeschützt stehen.

Wir müssen uns an die Geräusche der Umgebung gewöhnen, auch an den Wechsel von Tag und Nacht.

Nach ein paar Wochen in der Voliere bei richtigem Futter und Wasser und bei Gewichtszunahme und wenn sie kräftig genug sind werden die Eichhörnchen wieder in die Freiheit entlassen.
Am besten ist es, die Türe der Voliere einfach aufzumachen und zu warten, bis uns die Neugierde hinaustreibt. Von einiger Entfernung könnt Ihr dann beobachten, wie die Tiere ihre Umgebung erkunden und in die Bäume der Umgebung verschwinden.

Zweige von den Bäumen der Umgebung kommen in die Volieren damit sie daran knabbern können.

Was essen wir.

Sonnenblumenkerne
Maiskolben
Walnüsse und Haselnüsse in der Schale
Tannenzapfen, Gemüse,Obst, frische Zweige

Wenn die Türe der Voliere offen bleibt dann kann es durchaus sein, daß sie zeitweise wieder zurück kommen um zu Fressen.
Auch wird eine zeitlang die Schlafkiste benutzt bis man einen passenden Schlafplatz gefunden hat.

Einen Futterkasten in der Nähe hilft den Tieren über den Winter zukommen und ihr könnt die putzigen Tiere regelmäßig beobachten.
Feinde
 
Die kleinen Eichhörnchen haben eine Menge natürlicher Feinde. Baummarder, Wiesel, Wild- oder Hauskatzen sowie Habichte, Mäusebussarde und Eulen haben es auf die Nager abgesehen.
 
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